Mehr Respekt und Anerkennung für Erzieherinnen und Erzieher

Am 13. Mai ist Tag der Kinderbetreuung. Der Aktionstag findet seit 2012 jedes Jahr am Montag nach Muttertag statt. Er soll dazu beitragen, der Arbeit von Erzieherinnen und Erziehern sowie Tageseltern die Anerkennung zukommen zu lassen, die ihr zusteht. Die SPD-Fraktion nimmt den Tag der Kinderbetreuung zum Anlass für zahlreiche Besuche in den Kitas vor Ort und startet zudem in der kommenden Woche eine Themenwoche „Kinder und Familien stark machen“.

„In NRW gibt es mehr als 10.000 Kindertageseinrichtungen und Einrichtungen der Kindertagespflege. Mehr als 100.000 Erzieherinnen, Erzieher und Tageseltern leisten tagtäglich einen großartigen Beitrag zur Erziehung und Bildung unserer Kinder. Dafür gilt ihnen unser tief empfundener Dank.

Mit ihrer Arbeit legen sie einen wertvollen Grundstein für die Zukunft unserer Gesellschaft, der gar nicht hoch genug wertgeschätzt werden kann. Längst geht es dabei nicht mehr nur um außerfamiliäre Betreuung. Die Arbeit in Kindertageseinrichtungen ist frühkindliche Bildung, und die muss den besten Stellenwert bekommen, der möglich ist.“

Dazu mein Kollege Dennis Maelzer: „Den größten Respekt erweisen wir den Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen vor allemdurch bessere Arbeitsbedingungen in den Kitas.

Die SPD im Bund hat mit dem Gute-Kita-Gesetz von Franziska Giffey und einem Milliardenpaket dafür eine gute Grundlage geschaffen. Leider verstolpert die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW diese Steilvorlage aus Berlin völlig. 100 Millionen Euro aus dem Gute-Kita-Gesetz des Bundes werden nur eingesetzt, um den Landeshaushalt zu entlasten und den Status-quo zu erhalten. Stattdessen hätten die Mittel für mehr Erzieherausbildung eingesetzt werden sollen, um dem steigenden Fachkräftebedarf gerecht zu werden.

Die Erzieherinnen und Erzieher haben mehr Respekt verdient als sie von dieser Landesregierung erhalten. Dafür sind mutige Investitionen in die Qualität unserer Kitas dringend erforderlich. Die Landesregierung ist dazu aber leider nicht bereit.

Mit unserer Themenwoche ,Kinder und Familien stark machen‘ wollen wir auch im kommenden Plenum unsere Ideen für eine zukunftsfähige und sozial gerechte Kinder- und Familienpolitik dagegensetzen