Im Gespräch mit der Feuerwehr in der Hauptwache Bielefeld über Arbeits- und Einsatzbedingungen

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Regina Kopp-Herr besuchte die Feuerwehr in Bielefeld auf der Hauptwache am Stadtholz. Dabei gab es umfassende Einblicke in die Arbeits- und Einsatzbedingungen der Feuerwehrfrauen und -männer. Im Fokus standen dabei die zunehmenden Übergriffe auf Rettungskräfte, mit denen sich Helferinnen und Helfer immer öfter während ihrer Einsätze konfrontiert sehen.

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Dazu Regina Kopp-Herr: „Die uneingeschränkte Arbeit unserer Feuerwehr- und Notfallkräfte muss gewährleistet sein. Behinderungen oder gar Angriffe auf diejenigen, die Hilfe leisten müssen, sind unter keinen Umständen zu dulden, auch wenn bestimmte Situationen hohen emotionalen Stress erzeugen. Wer die Einsatzkräfte an ihrer Arbeit hindert, sie bedroht oder sogar tätlich angreift, muss mit schweren Strafen rechnen. Auch werde ich mich politisch dafür einsetzen, dass es bessere Bildungsangebote gibt, die darüber aufklären, in welchen Fällen es wirklich ratsam ist, den Notruf zu wählen und wann nicht. Wir erleben immer stärkere Auslastung dadurch, dass vermehrt Menschen die Feuerwehr ohne tatsächlichen medizinischen Notfall anrufen. So berichtete mir der leitende Direktor der Bielefelder Feuerwehr, Rainer Kleibrink im Gespräch, dass beispielsweise eine junge Mutter den Notruf gewählt hatte, um zu fragen, wie sie ihrem kleinen Kind das Zäpfchen verabreichen soll.

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Hier gilt es das Bewusstsein dafür zu stärken, wie verantwortungsvoll mit dem Notruf umzugehen ist, um keine unnötigen Kapazitäten zu binden.“

Für die Politik der SPD-Landtagsfraktion hat die Stärkung der Feuerwehren eine hohe Priorität.

Dies hat die SPD in der Vergangenheit ganz konkret bewiesen: Zum Beispiel mit der Erneuerung der gesetzlichen Bestimmungen zu Brandschutz, Hilfeleistung und Katastrophenschutz und auch mit der Stärkung des Ehrenamtes in der Feuerwehr (Projekt „FeuerwEHRENsache“). Ohne die tägliche Einsatzbereitschaft der Feuerwehr würde die Gesellschaft nicht funktionieren.

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24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr stehen die Einsatzkräfte bereit, um anderen Menschen in Notlagen zu helfen. Egal ob bei Bränden, Unfällen oder Unwettern: Sie tragen dabei ein hohes Maß an Verantwortung und sind oftmals sogar erheblichen eigenen Gefahren und einer Vielzahl von Stresssituationen ausgesetzt.

Regina Kopp-Herr: „Vor dieser Leistung habe ich den allergrößten Respekt und ich möchte mich dafür bei allen Mitgliedern der Feuwerwehren in Bielefeld ganz herzlich bedanken!“