Zum internationalen Hebammentag

Es ist in der Regel der schönste, der aufregendste, der emotionalste Tag, der Tag an dem Frau unglaubliche Kräfte entwickelt und über sich hinaus wächst und ist zugleich der Tag an dem sie so verletzbar ist wie an keinem anderen. Freude, Glück, Ängste und Sorgen liegen selten dermaßen nah beieinander. Es ist der Tag an dem ein Kind geboren wird.
Nichts ist für die werdenden Eltern eine größere Unterstützung als jemand der Ihnen Sicherheit vermittelt, der zuhört, da ist und sie ernst nimmt, jemand der sich auskennt und sie vertrauensvoll während der Geburt begleitet – eine Hebamme.

Hebammen leisten eine unschätzbare Arbeit, geben bereits in der Schwangerschaft halt und sind auch nach der Geburt noch an der Seite der Eltern, sie schaffen damit ein Sicherheitsnetz für die Familien und Kinder das Beispielhaft ist.

Doch die aktuelle Situation der Hebammen bedroht diesen Berufsstand und führt zu einer immer prekärer werdenden Unterversorgung – in den Krankenhäusern und bei den freien Hebammen. Es bedarf ganz klar einer besseren Bezahlung, besserer Arbeitsbedingungen, sowie niedrigerer Haftpflichtkosten.

Und ich bin froh, dass meine Fraktion das auch so sieht !