Wie viel darf gute Kinderbetreuung kosten?

Im Bild: Wolfgang Jörg Kinder-und Jugendpolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion und Regina Kopp-Herr Bielefelder Landtagsabgeordnete

Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Regina Kopp-Herr diskutierte am Montag ihr Kollege Wolfgang Jörg, Kinder-und jugendpolitischer Sprecher der SPD Landtagsfraktion, mit Erzieherinnen und Erziehern sowie Vertreterinnen und Vertreter der Träger Eckpunkte für ein neues Kitagesetz.

Die Eckpunkte sehen vor:

– eine auskömmliche Finanzierung, die auch Kostensteigerungen auffängt und die vorsieht, dass der Personaleinsatz so bemessen werden soll, dass Krankheitsausfälle, Leitungsfreistellung und Vor-und  Nachbereitungszeit abgebildet werden.

– Qualitätsverbesserung in den Kitas nicht nur durch Personaleinsatz, sondern auch über kleiner werdende Gruppen. Dieser Schritt hin zu kleineren Gruppen soll Schritt für Schritt in bestimmten Zeiträumen erreicht werden.

– es wird bei Kernzeiten bleiben, der Besuch der Kita soll für alle Eltern erst über die 30. Stunde hinaus gebührenpflichtig werden. Die dann anfallenden Gebühren sollen landesweit einheitlich geregelt werden.

Einig waren sich alle Beteiligten gestern Abend darüber, dass mehr Geld in die Kitas investiert werden muss und das jeder Euro, der in die frühkindliche Bildung und Betreuung fließt, gut investiertes Geld ist. Am Ende verabredeten die Teilnehmer sich wieder zu treffen, wenn nach der Wahl am 14. Mai ein Entwurf für ein neues Kitagesetz vorliegt.