Georg Fortmeier, Günter Garbrecht und Regina Kopp-Herr: Land fördert bis zu 18 Führerscheine für ehrenamtliche Feuerwehrleute in Bielefeld

Mit guten Nachrichten für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der freiwilligen Feuerwehren kamen jetzt die drei Bielefelder SPD-Landtagsabgeordneten aus Düsseldorf im Gepäck zurück nach Hause: „Die nordrhein-westfälische Landesregierung setzt ein weiteres positives Signal zur Stärkung des Ehrenamtes und für die Gewinnung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in der Gefahrenabwehr. Deshalb fördert das Land bis zum Jahr 2022 in Bielefeld bis zu 18 Fahrerlaubniserweiterungen mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 800 Euro für die Erweiterung auf die Klasse C1 und 300 Euro auf die Klasse BE“, erklären Fortmeier, Garbrecht und Kopp-Herr. Insgesamt stelle das Land in den kommenden zehn Jahren fünf Millionen Euro für den Erwerb der notwendigen Fahrerlaubnis zur Verfügung. „Für unsere Stadt fließen immerhin 14.400 Euro dorthin, wo das Geld benötigt wird.“

Die freiwilligen Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen haben vielfach Fahrzeuge im Einsatz, die das mit Führerscheinklasse B erlaubte zulässige Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen deutlich übersteigen. Feuerwehrleute, die ihren Führerschein nach 1999 gemacht haben, dürfen diese Einsatzfahrzeuge somit nicht steuern – im Notfall ein großes Problem für die freiwilligen Wehren in Bielefeld. Daher erwerben viele von Ihnen einen Führerschein der Klasse C1 – der ist allerdings kostspielig.