SPD will Attraktivität des Stadtteils steigern

Der Stadtteil Altenhagen liegt dem Ortsverein der SPD sehr am Herzen – zusammen mit den Einwohnern wollen die Sozialdemokraten etwas verändern. Der Stadtteil am Rande von Bielefeld soll attraktiver werden und zusammenwachsen. Das „Entwicklungsprojekt Altenhagen“, das auf 30 Jahre angesetzt ist, war auch jetzt bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Nordmeyer eines der Hauptthemen.

„Das vergangene Jahr ist nicht unbedingt ruhig gewesen“, fasste der Vorsitzende des Ortsvereins, Hans-Werner Heißmann-Gladow, zusammen. Es habe einige Versammlungen gegeben, bei denen zusammen mit Einwohnern des Stadtteils über die Zukunftsentwicklung Altenhagens diskutiert wurde: „Wir haben Vorschläge zusammengetragen und diese bewertet.“ Hauptziel sei weiterhin, einen Ortskern mit Einkaufsmöglichkeiten zu schaffen. „Der Ortsmittelpunkt soll an der Kafkastraße entstehen. Eine Einkaufsmöglichkeit in Altenhagen würde die Attraktivität und die Lebensqualität hier deutlich erhöhen“, erklärte der Vorsitzende, der das Amt seit 28 Jahren innehat. Vor allem für Einwohner ohne Auto und ältere Menschen würde dies eine erhebliche Erleichterung darstellen.

Ein weiteres Anliegen, das der Ortsverein auch in diesem Jahr verfolgen wird, ist der Weiterbau der Ostwestfalenstraße in Richtung Herforder Straße. „Wir fordern mehr Priorität für die Umsetzung der Pläne“. Der aktuelle Zustand, so die SPD-Altenhagen, sei nicht mehr tragbar. Anwohner der Altenhagener Straße, der Milser Straße sowie der Elverdisser Straße seien vom Verkehr zu sehr belastet.

Auch an der Problematik, dass es immer noch zu wenige junge Mitglieder im Ortsverein gibt, will die SPD-Altenhagen in diesem Jahr arbeiten. „Wir haben insgesamt 32 Mitglieder. Vier davon sind unter 20. Mit denen wollen wir gezielt sprechen und uns gemeinsam überlegen, wie wir neue Mitglieder gewinnen können“, so Heißmann-Gladow. „Die sind halt einfach näher dran als wir alten Hasen“, fügt er hinzu.

Für die Treue zur Partei ehrte Bernd Link, Mitglied des Unterbezirksvorstandes, fünf langjährige Mitglieder: Willi Dux (60 Jahre), Alfred Regber (50 Jahre), Hans-Werner Heißmann-Gladow (40 Jahre) sowie Hans-Günter Schröder (40 Jahre) und Gabriele Gladow (40 Jahre).

Link betonte nach der Jubilarehrung, wie wichtig die Grundsätze von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind: „Das sind die Maßstäbe für Sozialdemokraten, vor allem in Zeiten gesellschaftlicher und sozialer Spannungen.“