Von der Geburt bis zum Berufseinstieg

NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und die Bertelsmann-Stiftung haben am Montag in Düsseldorf das Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen – Kommunen in NRW beugen vor“ gestartet. Von insgesamt 52 Städten und Kreisen, die sich beworben hatten, nehmen landesweit 28 an dem auf zwei Jahre angelegten Modellvorhaben teil, darunter auch Bielefeld.

Ziel ist nach den Worten von Kraft, Kinder schon von der vorgeburtlichen Phase an besser zu betreuen und falls notwendig auch gegenüber den Eltern zu intervenieren. „Wir wollen von der Schwangerschaft bis zum Berufseinstieg der Kinder näher ran an die Familien“, sagte die Ministerpräsidentin. Ziel seien optimal auf Vorbeugung ausgerichtete Strukturen im ganzen Land, erläuterte Kraft. Im Rahmen des Projektes sollen Präventionsketten aufgebaut werden, die sich am Lebensweg eines Kindes orientierten. Das beginne schon in der Zeit der Schwangerschaft und reiche bis zum erfolgreichen Berufseinstieg, sagte Kraft. Einbezogen werden sollen

Bielefeld und die anderen ausgewählten Kommunen erhalten eine finanzielle Förderung von bis zu 64.000 Euro bewegt.

Weitere Informationen zumThema gibt es im Internet unter der Adresse www.kein-kind-zuruecklassen.de