Bitte um milde Spende

Bitte um milde Spende

Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, der Bundeswehr und dem privaten Bereich sammelten am Sonntag bei der traditionellen „Prominentensammlung“ in der Bielefelder Innenstadt für den Volksbund Deutsche Kriegsgräbervorsorge (VDK) in Bielefeld.

Neben Dirk Backen, Brigadegeneral und Kommandeur in Augustdorf, der SPD-Landtagsabgeordneten Regina Kopp-Herr und der Präsidentin der Handwerkskammer OWL, Lena Strothmann, zogen auch Jutta Küster von Radio Bielefeld, Dr. Björn Kerbein (FDP), Christiane Gräfin Matuschka und Bürgermeister Detlef Helling (CDU) mit der Spendenbüchse durch die Bielefelder Innenstadt.

„Das Spendenergebnis des Kreisverbandes Bielefeld ist in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen“, sagt VDK-Kreisgeschäftsführer Norbert Wörmann. „Nur 1.400 Euro konnten wir im letzten Jahr auftreiben“. Deshalb versuche der Kreis Bielefeld immer neue Formen für die Sammelaktionen zu finden. „Sowohl beim Volkstrauertag, als auch bei der Ausstellung ,Kriegskinder‘ im Bauernhausmuseum wollen wir Spenden sammeln“, sagt Wörmann.

VDK-Bezirksgeschäftsführer für Ostwestfalen-Lippe, Stefan Schmidt, sieht den Grund für die geringe Spendensumme vor allem in den vergangenen Bundeswehreinsätzen: „Normalerweise sammeln die Bundeswehrangehörigen in Augustdorf immer im Bezirk Heepen für die Kriegsgräbervorsorge – durch den Einsatz in Afghanistan war das im letzten Jahr nicht möglich“. Die Spenden für die Kriegsgräbervorsorge seien außerdem immer abhängig von den aktuellen Spendenanlässen. Schmidt: „Das Erdbeben in Haiti oder die Atomkatastrophe in Fukushima hatten bei vielen Spendern natürlich Vorrang“.

Vom 1. bis zum 20. November sammeln Ehrenamtliche in Nordrhein-Westfalen bei der Haus- und Straßensammlung Geld für die Pflege von Grabstätten.