Für mehr Gerechtigkeit

Zeit sinnlos vertrödeln? Dass ist nicht ihr Ding. Ob im Beruf als Projektleitern bei den Bielefelder Falken, privat mit ihrem Mann Hartmut und ihren vier Kindern Miriam, Simon, Aaron und Lea oder in der Politik als Ratsfrau und Bezirksvorsteherin – Herausforderungen meistert Regina Kopp-Herr täglich. „Das Leben ist wie Fahrrad fahren – bleib in Bewegung, um die Balance zu halten. Das passt zu mir“, sagt die 52-jährige SPD-Landtagskandidatin.

Als Regina Kopp-Herr, geboren in Oberhausen, mit ihrem Mann 1980 nach Bielefeld kommt, zieht das Paar zunächst in den Westen der Stadt, bald darauf nach Brackwede. Seit 22 Jahren lebt sie nun mit ihrer Familie in Ummeln: „Hier fühlen wir uns richtig wohl.“

Den gelernten Beruf der Arzthelferin und Medizinisch-technischen Assistentin stellte sie mit der Geburt ihrer Kinder zurück. Sie setzt sich in der Schulpflegschaft ein, arbeitet als pädagogische Fachkraft in einer Grundschule. Ihr besonderes Anliegen: Sie will sich politisch engagieren, tritt 1992 in die SPD ein.

Nach ersten Erfahrungen in der Bezirksvertretung sowie im Jugendhilfeausschuss zieht sie mit der Kommunalwahl 2009 in den Rat ein – und wird Bezirksvorsteherin in Brackwede. Jetzt kandidiert sie im Wahlkreis 93 für den Landtag. Ein wichtiges Motiv ist für sie die ausgleichende Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft. Gleiche Bildungschancen, gleiche Lebenschancen. Regina Kopp-Herr: „Dafür lohnt es sich zu kämpfen. Wenn es sein muss, fahre ich dafür mit dem Fahrrad nach Düsseldorf.“ Zuzutrauen ist ihr das.