Regina Kopp-Herr will in den Landtag

Von 71 Bezirks-Delegierten stimmten 25 für Kopp-Herr. Der stellvertretende Vorsitzende der Bielefelder SPD, Ingo Stucke, erhielt 20, Regine Weißenfeld 10 und Brigitte Biermann 16 Stimmen.

Kopp-Herr möchte auch Bezirksvorsteherin in Brackwede werden. Doch die Mehrheitsverhältnisse in der Bezirksvertretung sind noch unklar. Sowohl SPD wie auch CDU versuchen derzeit, Allianzen für ihre Spitzenkandidaten zu schmieden. „Spätestens am 26. Oktober wird eine Entscheidung fallen“, kündigt Marcus Lufen, Stadtverbandsvorsitzender der SPD in Brackwede, an. Die Bezirksvertretungen wählen am 5. November ihre neuen Vorsteher.

Regina Kopp-Herr traut sich zu, sowohl die Aufgaben einer Landtagsabgeordneten wie auch die einer Bezirksvorsteherin wahrnehmen zu können. „Mein Ratsmandat würde ich allerdings aufgeben, sollte ich nach Düsseldorf gehen“, sagt sie.

Eine Verbindung von Landtag und Stadtbezirk hält sie dagegen für sinnvoll. „Im Wahlkreis 93 wohnen fast 50 Prozent aller Bielefelder. Um sie zu vertreten, muss man die Themen vor Ort kennen.“ Ob sie bei den Landtagswahlen einen sicheren Platz auf der Liste ihrer Partei erhält, weiß die Sozialdemokratin noch nicht.

Prominenter Gegenkandidat im Wahlkreis 93 ist Rainer Lux, Chef der CDU-Ratsfraktion und kommunalpolitischer Sprecher der CDU im Landtag.

Regina Kopp-Herr ist gelernte Arzthelferin und arbeitet derzeit als pädagogische Fachkraft bei den Falken. Sie ist seit 2004 Brackweder Bezirksvertreterin, bei den Kommunalwahlen erhielt sie ein Ratsmandat.